43 °C und Kolibris im Zion NP

43 °C und Kolibris im Zion NP

Der Zion NP zeigt sich schon bei der Anfahrt speziell. Speziell sind auch seine riesigen, oft spitzen Felsen mit den ausholenden Schleifspuren. Man könnte meinen, ein Riese wäre hier mit einer überdimensionalen Stahlbürste zugange gewesen. Speziell ist auch die Durchfahrtsstrasse. Wohnmobile wie unseres müssen wegen ihrer Grösse einspurig durch zwei Tunnels Konvoi fahren. Aber wir hatten Glück. Kaum hinten angestellt, kam das Abfahrtszeichen. Nach mehreren Halts und ah's und oh's wegen der speziellen Landschaft, erreichten wir schliesslich den CG und unseren Platz. Wir stiegen aus und wurden von einer Hitze überrascht, dass uns fast der Atem stillstand, vor allem mir. Während ich mich sogleich in die Büsche verzog, machte Marcel noch eine Tour per Shuttlebus und zu Fuss, an sich stets verengenden Felsen vorbei. Derweilen beobachtete ich in meinem Liegestuhl Kolibris in Greifnähe. Fantastisch, wie sie in der Luft stehen können und Nektar naschen. Die hiesigen heissen übrigens Black-chinned humminbirds.

Als die Hitze abends etwas nachliess, habe ich mich doch noch aufgerafft und bin zum Virgin River gegangen. Er ist ein Paradies für Kinder, die hier spielen und sich in grossen Reifen im Wasser treiben lassen. Als ich wieder zurückgehe, springen 2 Canyon Treefrogs vor mir über den Weg.

Wegen der Hitze - jetzt um 22.00 h, hat es drinnen und draussen noch 33°C - sitzen wir noch immer auf unseren Liegestühlen und bewundern die strahlenden Sterne hoch über uns. Als eine Sternschnuppe herabstürzt, wünsche ich den Meinen und mir viel Glück. Vielleicht wirkts?