CHINA. Chifeng, Innere Mongolei. 19.7.201

CHINA. Chifeng, Innere Mongolei. 19.7.201

Der Wecker schrillte um 5 h, denn 415 km abenteuerlicher Strasse lag vor uns. Wir nahmen die Landrasse, da man von ihr aus viel mehr von den Menschen und dem Land mitbekommt. Eine imposante, sich im Bau befindliche Eisenbahnlinie begleitete uns. Die Gebäude sind sehr unterschiedlich, da es hier nicht nur Mongolen und Chinesen gibt, sondern noch viele andere Stämme. An Gebäuden fallen uns vor allem Jurten und Lehmhäuser, sog. Adobehäuser auf, aber auch viele gemauerte Häuser gibt es. Da unsere GPS-Geräte heute unzuverlässig ist, fahren wir 4 Schweizer Fahrzeuge zusammen. Unterwegs fallen uns die vielen Kameras auf, von denen wir geblitzt werden. Unser chinesischer Gide meint, dies sei wegen der Verbrecher und gefälschter Kennzeichen nötig. Nach rd. 250 km beginnt eine üppige feuchte Landschaft, in der viel Mais, Sonnenblumen un Sojapflanzen stehen. Zudem sind seit langem wieder Bäume zu sehen, welche in der Mongolei selten waren. Das Land ist wieder mehr bevölkert. Leere Landstriche gibts hier nicht mehr. Entweder ist das Land bepflanzt oder bebaut.