Ein Bärenjunges, die Wanderdüne und Umpqua Lighthouse SP. 8.7.2013

Ein Bärenjunges, die Wanderdüne und Umpqua Lighthouse SP. 8.7.2013

Kurz vor Erreichen des SP's  traue ich meinen Augen nicht, was ich da sehe. Mitten auf dem Mittelstreifen der US 101 sitzt ein Bärenjunges. Es versucht, seinen Kopf unter den Armen zu verstecken, so verängstigt ist es. Kein Wunder, denn auf beiden Seiten der Strasse herrscht starker Verkehr. Halten unmöglich. Niemand traut sich anzuhalten, denn die Mutter des Kleinen ist zwar nicht sichtbar, aber sicherlich nicht weit entfernt zwischen Bäumen. Wir hoffen nur, dass schnellstens ein Bärenkenner vorbeikommt, der weiss, was zu tun ist, bevor etwas Schlimmes passiert. In der folgenden Nacht träume ich von Bären und fürchterlichem Geschehen.

Noch ganz benommen von dem Drama sehen wir die Wanderdüne auftauchen. Sie ist 40 Meilen lang, präsentiert sich laufend in anderer Form und wird uns auch Morgen noch eine ganze Weile begleiten. Manchmal verläuft sie am Fluss, an anderer Stelle zwischen Wald, manchmal sogar in der Nähe von Gebäuden. Man kann sich vorstellen, dass die Düne manchem Land- oder Firmenbesitzer und Gemeinden Sorgen bereitet.

Noch bevor wir uns im CG im Umpqua Lighthouse SP einrichten, fahren wir zum hiesigen Dünenteil. Sie wirkt hier wie ein Berg mit Schneisen wie für Skifahrer. Nur handelt es sich hier nicht um Schnee sondern Sand, auf dem Leute mit vierrädrigen Karren, sogenannten ATV's herumgekurven.  Ganz Sportliche benutzen motorradähnliche Rennmaschinen. Wir geraten auf einen Parkplatz, von dem aus gerade einige Jugendliche und Kinder losbreschen. Ihre Eltern sitzen stolz neben ihren riesigen Wohnmobilen mit Anhängern, auf denen diese Gefährte transportiert werden, und behalten ihre Kinder im Auge. Viele besitzen diese Dinger offenbar, andere mieten sie. Am nächsten Tag sehen wir im Vorbeifahren eine Menge Anbieter und an allen Ecken Campgrounds, die auf ATV's spezialisiert sind. Eine andere Welt