Mashad. Im Shrine von Imam Reza mit Chador. Besuch bei einer iranischen Familie. 25.-26.9.2015

Mashad. Im Shrine von Imam Reza mit Chador. Besuch bei einer iranischen Familie. 25.-26.9.2015

Am Vortag bekamen wir Frauen die bestellten Chadors. Vor dem Shrine von Imam Reza streiften wir diese über. Wir wurden durch einen Zwischenraum geschleust, wo wir kurz abgetastet wurden und der richtige Sitz unserer Kleidung .sichergestellt wurde. Weiter als in den inneren Vorplatz durften wir Ungläubigen nicht, aber schon das war ein Erlebnis der besonderen Art, mit all den Gläubigen und den prachtvollen Gebäuden. Mashad hat 2.5 Mio Einwohner und ist die Pilgerstätte der schiitischen Iraner.

Der Safran, welcher in der Umgebung angebaut wird, gilt als sehr gut und wir haben einige Briefchen gekauft.

Abends waren wir bei der Familie unseres iranischen Gides Sirous eingeladen. Das Familienoberhaupt, ein Vollblutteppichhändler, erzählte uns interessantes über iranische Teppiche,. Das Heim der Grossfamilie ist riesig und sehr gepflegt. Es waren etwa 10 Familienmitglieder da. Es wurde uns Tee, eine Gemüsesuppe, Getreideplätzchen u.m. angeboten.

Tabas, Lehmdörfer und ein Palmendorf in der Wüste Kavir. 27.9.2015.

Unterwegs besuchten wir das Lehmdorf Esfahak, welches sehr gut im Schuss scheint. Leute sahen wir jedoch kaum. Vielleicht war die Hitze der Grund?

Einige km vor Tabas gelangten wir zum Palmendorf Azmighan, welches mitten in der Wüste und zwischen Bergen versteckt liegt. Ein solches grünes Dorf inmitten einer trockenen Wüstenlandschaft zu sehen, ist wie ein Wunder. Inmitten von Palmen wächst Reis, man glaubt es kaum. Vor dem Dorf hüten zwei junge Männer eine grosse Herde Schafe. Tabas ist ein 30‘000 Seelenort.