Karakorum, die frühere Hauptstadt des mongolischen Imperiums und Pferdekopfgeigen.7.7.2015

Karakorum, die frühere Hauptstadt des mongolischen Imperiums und Pferdekopfgeigen.7.7.2015

 Wir besuchten die imposanteTempelanlage „Erdene Zuu“ und erfuhren, dass die buddistischen Mongolen wie die Tibeter die gelben Buddas verehren. Nur ein Tempel scheint in „Betrieb“ zu sein, denn nur dort konnten wir die rotgewandeten Mönche sehen. Wir umrundeten die grosse Schildkröte aus Stein, auf deren Grund die Jurte des Dschingis Khans gestanden haben soll. Vor der Tempelanlage waren drei schöne Adler zu sehen. Leider sind die Tiere angebunden und dienen als Fotoobjekte. Wir bezogen unser Nachtlager am Ufer eines Flusses. Am Abend überraschte uns eine professionelle Künstlergruppe. Ganz besonders gefiel uns der Klang der Pferdekopfgeigen, der Kehlkopfgesang der beiden Sänger und der Tanz einer  Tänzerin, welche  den Tanz eines übermütigen Pferdes immitierte. Die bergige Landschaft, der Bach, die weite Landschaft und die Musik verwoben zu einem grossen Ganzen. In diesen Momenten hatten wir das Gefühl, die Mongolei zu verstehen .