Kaschgar. Letzte Stadt Chinas, Zentrum des uigurischen Lebens und wichtiger Knotenpunkt der Seidenstrasse. 24.-26.8.2015

Kaschgar. Letzte Stadt Chinas, Zentrum des uigurischen Lebens und wichtiger Knotenpunkt der Seidenstrasse. 24.-26.8.2015

Abfahrt um 7.30 Uhr, denn wir hatten 530 km Strasse zu bewältigen und mit Überraschungen war immer zu rechnen. Kaschgar ist schon ganz und gar orientalisch und hat keine Ähnlichkeit mehr mit dem anderen China. Die meisten Frauen und Männer kleiden sich orientalisch, die Kinder sind eher westlich angezogen. Viele Frauen tragen Highheels. Ich mit meinen bequemen Sandalen komme mir da manchmal ..na ja.. vor. Die hinten offenen Hosen der ganz Kleinen sieht man auch hier. Motor- und Elektroroller sind ganz gross in Mode. Überall sind zum Gehsteig hin offene Läden oder kleine Stände, an denen Fleisch gegrillt oder gekocht und frische Fladenbrote gebacken und verkauft werden. Das Meiste geschieht Draussen, wie z.B. Zweiradreparaturen.

Die Polizeipräsenz ist in Kaschgar sehr hoch. Meist stehen mehrere Polizisten zusammen. Heute wurden sogar die Schachtdeckel auf unserem  Parklatz geöffnet und kontrolliert. Trotz aller Symphatie zum uigurischen Volk, welches turkstämmig ist und nicht zu China gehören will, sind wir eher froh, als Unbeteiligte gut bewacht zu werden, denn es ist ganz klar, die chinesische Regierung will Attentate verhindern.

Das heutige von Seabridge gesponserte Nachtessen war wieder super und vielseitig mit all den mit Gemüsen und Fleisch gehäuften Platten. Wie immer war es stark gewürzt und scharf. Küche der Han-Chinesen. Als Überraschung gabs uigurische Musik von uigurischen Zupfinstrumenten aus Maulbeerbaumholz.

Ich habe mir heute für alle Fälle zwei langärmelige Kleider und eine Pluderhose für den Iran gekauft. Die Sachen haben insgesamt rund 150 Yuan gekostet. Wenn’s im Iran etwas hübscheres gibt, poste ich mir dort noch etwas Leichtes.