Kein Stachelschwein im Porcupine Mountains Wilderness SP. 17.8.2013

Kein Stachelschwein im Porcupine Mountains Wilderness SP. 17.8.2013

Wir fahren und fahren durch den Porcupine Mountains Wilderness SP. Der Wald hört nicht mehr auf. Obwohl unterwegs kaum ein Auto begegnet ist, erreichen wir schliesslich den ziemlich vollen  Presque Isle CG. Und ergattern einen Platz für uns, auf dem gut zwei Wohnmobile stehen könnten. Sogleich gehen wir auf Erkundungstour. Über lange Treppenabgänge gelangen wir schliesslich an den blauen Lake Superior, der fleissig Wellen über flache Steinplatten zum Ufer auslaufen lässt. Der Sandstrand ist bedeckt mit ausgerissenen Bäumen. Porcupine heisst ja Stachelschwein, doch ausser Streifenhörnchen sehen wir keine Tiere. Es muss hier jedoch grössere Tiere geben, denn schmale Pfade weisen daraufhin. Zudem stehen auf den Plätzen für Primitivcamping bärengesicherte Schränke. Wir gehen weiter zum Fluss, der sehr eisenhaltig und daher rostbraun ist und in Jahrmillionen s.g. Potholes aus den Felsen geschnitten hat. Ein Schild warnt, hier zu schwimmen. Nur die allerbesten Schwimmer schaffen es, hier wieder rauszukommen.

In unserer Nähe campen 4 Gruppen Russlandstämmige. Sie haben eine Art Wagenburg mit ihren Fahrzeugen geformt und sitzen abends im grossen Kreis um ihr Lagerfeuer. Es sieht sehr gemütlich aus. Schade, dass sie lange zwei Generatoren laufen lassen, so lange ist es nicht erlaubt und gar nicht beliebt bei den anderen Campern. Je dunkler die Nacht, je mehr Lagerfeuer sind zu sehen. Auch wir legen immer wieder Holz nach. Die Stimmung wunderschön. Und eigentlich unbeschreiblich..