Luoyang. Fantastische Buddhagrotten, Shaoling-Kloster mit berühmtem Kungfukomplex und ein Mitfahrer im Krankenhaus. 31.7.-1.8.2015.

Luoyang. Fantastische Buddhagrotten, Shaoling-Kloster mit berühmtem Kungfukomplex und ein Mitfahrer im Krankenhaus. 31.7.-1.8.2015.

Wir verlassen die Provinz Shanxi und gelangen in die Provinz Henan, welche tiefe und irreal wirkende Schluchten aufweist, die durch den Gelben Fluss geformt sind. Es ist fruchtbares Land. Fast jedes Stück Land ist landwirtschaftlich genutzt. Leider gelingen auch hier nur Nebelfotos. Wegen der feuchten Hitze sind wir angehalten, auf unsere Gesundheit zu achten. Trotz der Hitze absolvieren wir ein Megaprogramm.

Die Longmen-Grotten, welche unweit unseres Nachtplatzes liegen, sind wunderschön mit ihren winzigen bis riesigen Buddhas. Regengüsse haben die Kalksteingebilde allerdings teilweise ausgewaschen. Die Grotten stellen die wichtigste buddhistische Kultstätte Chinas dar.

Nach kurzer Rast fuhren wir mit Taxis zu dem bedeutenden Shaolin-Kloster, einem riesigen Komplex. Viele Gläubige pilgern hierher, aber auch Manche, die sich Glück oder Beistand erflehen . In einem separaten Teil der Klosteranlage fanden wir zu einem Kungfu-Übungsplatz, wo gerade geübt wurde. Unsere chinesische Begleiterin erzählte uns, dass diese jungen Leute zwischen 1 und 2 Jahre lang Kungfu erlernen. Der Unterricht sei nicht billig. Als wir später weiterfuhren, sahen wir Hunderte Leute jeglichen Alters und in verschiedenen Leistungsstufen Kungfu üben. Hier im Shaoling-Komplex entwickelte sich Kungfu entscheidend weiter. Bei Insidern ist es überall als das Kungfu-Mekka berühmt.

Erstmals gab es auf dieser Reise genug Strom, um die Klimaanlage anzustellen. Ein tolles Geschenk, denn dies bescherte uns zwei erholsame Nächte im Wohnmobil. Leider hat die Hitze aber doch ein Opfer gefunden. Unser Holländer ist –mit seinem stehenden Fahrzeug - auf einer Kreuzung zusammengesackt und hat ein Schlägle erlitten. Er musste für mehrere Tage ins Spital. Seine Partnerin blieb bei ihm, während das WOMO auf dem Nachtplatz verblieb. Wir waren alle sehr beunruhigt, wie es für die Beiden nun weitergeht.