Nashville, die Hauptstadt der Countrymusik. 11.-13.4.2013

Nashville, die Hauptstadt der Countrymusik. 11.-13.4.2013

"On the Road again". Nach knappen 100 km erreichen wir Nashville und den Two Rivers CP.  Kaum haben wir an den Strom angeschlossen, beginnt ein Wolkenbruch.  Jetzt kämen wir nur noch schwimmend nach Down Town...  

 

12.4.2013. Eindrücke bis zum Platzen. Mit Bus bis Down Town. Rundfahrt. State Capitol of Tennessee bewundert. Am Nachbau des Athener Parthenon vorbei. Lange Tour den Broadway entlang. Marcel verschwand nur mal schnell für 1.5 h in Ernest Tubbs Record Shop, dem legendären Countrymusikstar, welcher seine berühmten Mitternachtsshows in seinem Shop gibt oder gab. In der Zeit besuchte ich schon mal drei Honky Tonks. So nennt man hier Musiklokale, in denen man beim Essen oder einem Bier Lifebands lauscht. Bin total begeistert über die Qualität der Bands. Später erfahre ich, dass diese Lokale den Bands eine Plattform bieten, entdeckt zu werden. Auch draussen am Strassenrand spielen  Musiker, oft  ohne Verstärker. Marcel kam zurück mit einem ganzen Stapel CD's. Anschliessend zogen wir gemeinsam durch ein paar Honky Tonks.

Für den Abend hatten wir Karten für das legendäre Grand Ole Opry House und sahen eine grandiose Musikshow mit zwölf  bekannten Countrysängern. u.a. mit Jim Ed Brown, The Whites. Vor allem von den The Isaacs waren wir sehr angetan.

13.4.2013. Wieder durch Honky Tonks gezogen und uns die Life Musik reingezogen. Da heute Samstag  ist, sind Unmassen von Leuten auf den Strassen unterwegs. Es geht hier nicht nur um Musik hören, sondern auch gesehen werden. Die Girls sind sehr sexy aufgedonnert oder möchten es zumindest sein. Es sind jedoch alle Altersklassen unterwegs. Die Leute trinken Unmengen sehr leichtes Bier  u.a. Je später der Abend, je ausgelassener die Leute. Wir Beide haben den Eindruck, dass es - zumindest in Nashville - zum guten Ton gehört, ganz besonders lustig und gut gelaunt zu sein. Wir geniessen und staunen..

Für heute Abend haben wir Karten für das legendäre Ryman Auditorium. Dwight Yoakam, ein Countrystar gibt sich die Ehre. Zuerst spielt eine Aufheizband, dann wartet die ganze Halle eine 3/4 h lang auf den Star, wobei sich aber niemand aufregt. Dann endlich tritt Dwight Yoakam unter tosendem Beifall und langen Standing Ovation ins Rampenlicht und singt mit Begleitung seiner 5 Musiker. Leider war die Lautstärke so hoch, dass wir das Auditorium vorzeitig verliessen. Sehr schade, denn seine Songs gefallen uns. Anschliessend stürzten wir uns nochmals ins Gewühl und sahen mehrmals glücklich lachende Bräute mit wehendem Schleier und ihren Brautjungfern an uns vorüberziehen.