Russland. Südostsibirien. Kansk bis Irkutsk. Schlaglöcher, Reiter, 12.- 17.6.2015.

Russland. Südostsibirien. Kansk bis Irkutsk. Schlaglöcher, Reiter, 12.- 17.6.2015.

13.6.2015. Kansk. Die Landschaft verändert sich, man sieht mehr von der Taiga, weite Felder. Die Dörfer liegen geduckt in der Landschaft, die Hauser sind niedriger, die Holzzäune um sie herum wirken höher. Bei den Häuser liegen grössere eingezäunte Areale, wo vermutlich Rinder gehalten werden. Am Strassenrand bieten die Leute  Bärenfelle, ein paar Kartoffeln, Honig und andere Dinge zum Kauf an. Unterwegs lassen wir in einem Hotel unsere Wäsche waschen und gleich nebenan unser Wohnmobil. Heute auf einer Anhöhe im Grünen gecampt. Abends sassen wir bei einem Feuer zusammen.

14.6.2015. Kamenka. Frühmorgens sitzen die Dorfleute trotz kühler Temperaturen früh vor ihren Holzhäusern. Andere spalten Holz oder fahren Holz. Offenbar bereiten sie sich schon auf den Winter vor. Dies an einem Sonntag. Heute campen wir zwischen grossen umgepflügten Feldern. Die Moskitos sind heute nicht so zahlreich. Allerdings ist der Himmel bedeckt und die Temperaturen liegen bei 19° C. Nachmittags findet sich eine Gruppe junger Männer mit einem bejahrten Motorrad mit Seitenwagen bei uns ein. Sie sind ziemlich angeheitert und fordern uns lachend auf, ihnen etwas zu trinken zu geben. Leider verstehen wir sie überhaupt nicht. Ein paar Tage später erfahren wir von Dima, unserem 2. Reiseleiter, dass heutzutage in Russland im Durchschnitt weniger Alkohol getrunken wird, als bei uns.

15.6.2015.  bei Salari. Die Tagesstrecke von 340 km erweist sich als ziemlich tückisch. Schlaglöcher, tiefe Dopelquerrillen, lange Badewannenlöcher und tückische Baustellen mit Schotter wechseln sich ab. Unser Übernachtungsplatz auf einer Anhöhe im Birkenhein und mit schöner Aussicht auf das Tal und kleine Berge ist super.  Später galoppiert eine Stute mit ihrem Füllen vorbei. Am nächsten Tag sehen wir die Beiden im Dorf.

17.6.2015. Irkutsk. Auf dem Hinweg sehen wir jetzt öfters Kuhherden grasen. Einige werden von Reitern gehütet. Eine Kuh ist ausgebüxt und läuft uns entgegen. Ein Reiter treibt die Kuh in vollem Galopp von der Strasse. >