Russland, Südsibirien, Tjumen, Krutinka, Omsk. Schlaglochpisten 4.6.-6.6.2015.

Russland, Südsibirien, Tjumen, Krutinka, Omsk. Schlaglochpisten 4.6.-6.6.2015.

Die Strassen: Alle haben wir gestöhnt. Dazu überholen die anderen Autofahreräusserst gewagt Stellen. Es scheint ein Volkssport in Russland zu sein, an den unmöglichsten Stellen zu überholen. Das Ganze wird verschärft, wenn die Strasse wie hier mit heimtückischernSchlaglöchern, Queerrillen und Wellen gespickt ist. Auch bei grösster Aufmerksamkeit haben wir nicht allen Fallen ausweichen können. Aber wir leben noch und keiner hatte einen Unfall. Toi toi toi!

Fast den Führerschein los: Ein Gruppenmitglied wurde von einem Polizisten dabei beobachtet, wie er eine 2-fach durchgehende Linie überfahren hatte, um den Weg abzukürzen. Er wollte ihm sofort den Führerschein abnehmen und verlangte 5000 Rubel in bar. Unser Reiseleiter konnte per Telefon aber das Schlimmste abwenden, so dass unser Fahrkollege den Führerschein behalten durfte und nur 3600 Rubel los wurde. Diese Summe war alles, was er derzeit in Rubeln hatte. Quittung gabs aber keine!

Die Moskitos: Sie lieben uns sehr. Abends sind sie besonders nähe- und stechbedürftig. Wie froh sind wir jetzt über Moskitospray, Schutzvorhang und die Mückengitter an den Klappen. Das Moskitonetz über dem Bett hat uns ebenfalls vor manchem Stich bewahrt.

Die Natur: Sie präsentiert sich flach und weit. Es gibt viele Wasserflächen und sumpfige Gebiete. Teils sterben darin die Bäume ab.

In Omsk übrnachten wir vor dem Sportstadium „Roter Stern“.

Politik: In Omsk besucht uns eine Gruppe angetrunkener junger Russen. Einer will über die Ukraine mit uns reden. Wir winken jedoch ab. Sie interessieren sich auch für die Anschaffungskosten unseres Wohnmobils. Auf dem Nachbarparkplatz produziert ein junger Mann mit seinem Fahrzeug eine Menge Rauch und Reifenspuren auf dem Asphalt.