San Francisco, die Wunderstadt. 22.-25.6.2013

San Francisco, die Wunderstadt. 22.-25.6.2013

Bereits 100 km vor der Stadt nimmt der Verkehr drastisch zu. San Francisco ist eine Riesenstadt. Doch während San Francisco wie ein spritziger guter Weisser wirkt, klingt Las Vegas wie gefälschter Champagner nach. Wieder campen wir dank Marcels Reservierkünsten auf einem centralen CG ganz nahe an der Golden Gate Ferry, mit der wir nach einer 1/2 h flugs in der City von San Francisco landen. Während der Fahrt mit der Fähre fliegt San Quentin, das Gefängnis, in dem Jonny Cash sein berühmtes Konzert gab und Alcataz, das berüchtigte ehemalige Hochsicherheitsgefängnis, an uns vorbei.

Jede Beschreibung von San Francisco dürfte unbefriedigend bleiben. Diese Stadt, mit 20% gut verdienenden Schwulen und Lesben, seinen Kais, Restaurants, Bistros, Lokalen, dem Chinesen- und Italienerviertel, der Brücke, über welche die 101 drüberverläuft und die andere, die Golden Gate Bridge, die vielen Obdachlosen, welche ihr Elend teils laut herausschreien und die bemerkenswert tolerant behandelt werden. Meine Beschreibung würde diesen Rahmen sprengen. Nur vier Dinge möchte ich aufzählen.

1) San Francisco ist berühmt für seinen Nebel. Den gabs auch. Doch just, als wir die Golden Gate Bridge erreichen, strahlt die Sonne. Von anderen Reisenden hören wir wenige Minuten später, die Brücke habe sich bereits wieder im Nebel verborgen. 2) Die Cable Cars, diese praktischen offenen Strassenbahnen, auf die man zwar meist lange warten muss, die aber wunderbar zu benutzen sind, 3) den Bluessänger Dave Earl, dem wir an zwei Tagen auf dem Pier 39 andächtig zuhören und von dem wir jetzt 2 CD's besitzen. 4) Die Seelöwen, welche man vom Pier 39 beobachten kann, wie sie sich gemütlich kratzen, wälzen und urige Laute ausstossen. Die nette Verkäuferin, welche uns bei den Levisjeans berät und...

Und im speziellen das Päckchen, das uns von Herrn S. Brillant von ALCO auf dem CG erwartet, mit all den nützlichen Sicherungen und sogar einer Gratis Reservepumpe für unser Muli. Nun geht er wieder, unser Kühlschrank und sein Display leuchtet freundlich. Ade ihr Eiswürfelpakete, wir brauchen euch jetzt nicht mehr alle drei Tage.

Im Chinesenviertel assen wir drei Mal sehr gut. Einzig das letzte Mal wurde mir bereits beim Rausgehen so schlecht, dass mir sogar noch tief in der Nacht zum K..... war.

In einem Bistro am Pier trinken wir vor dem Heimfahren noch einen feinen Wein und essen Käse und frisches Baquette dazu. In meinem Blickfeld sitzt ein Herr, dessen Minenspiel fasziniert, während er sein Handy konsultiert. Zuerst ein zweifelnder Blick, dann ungläubig, dann immer mehr Begeisterung und zuletzt das sprichwörtliche Bauchhalten vor Wöhle und Lachen. Nicht mal unser beliebter Emil hätte das so gut hingekriegt. Ich muss heute noch darüber schmunzeln