Sanddünen, Kamele, starker Wind bläst Sand in jede Ritze. 6.7.2015

Sanddünen, Kamele, starker Wind bläst Sand in jede Ritze. 6.7.2015

Die Sandpiste wieder zurückzufahren, war nicht so schlimm als wir dachten. Es könnte auch sein, dass unsere Fahrtechnik besser geworden ist. Ab heute sollen wir mit dem Wasser haushalten, da dieses meist nur in Wasserhäuschen gegen ein kleines Entgelt erhältlich ist. Heute die Jurte einer mongolischen Bauernfamilie besucht. Als Willkommensgruss bot uns die Hausfrau vergorene Stutenmilch vor, welche kühl, fast süss und gut schmeckte. Wir erfuhren, dass diese Familie als wohlhabend gilt, denn sie benutzt TV und besitzt einige Hundert Kühe, Schafe, Geisen und ein paar Kamele. In der Jurte war es gemütlich und gepflegt. In der Mitte steht ein Ofen mit Ofenrohr und es gibt eine Männer- und Frauenseite. Sie sind Buddisten. Die Familie zieht jeweils in ein Sommer- und Winterlager. Einige von uns sind mit den Kamelen durch die Dünen geritten. Die Kamele gehören wegen ihrer 2 Höcker zu den Trampeltieren. Unser Nachtplatz lag vor den Sanddünen. Es war heiss, die Luft sehr trocken und der starke Wind fegte in jede Ritze.