Schlussgedanken zum Süden Afrikas und unserer Tour

Schlussgedanken zum Süden Afrikas und unserer Tour

 

Wir bedauern sehr, dass zwischen vielen weissen und schwarzen Afrikanern immer noch so viel trennendes ist und beiden Seiten dadurch viel Schaden entsteht. Der Triumph der schwarzen Afrikaner, Herr in der Heimat zu sein, ist zwar verständlich, aber nicht ganz korrekt, denn eigentlich waren die San, auch Buschmänner genannt und heute eine kleine Minderheit, vor ihnen da. Und dennoch, der Triumph der schwarzen Afrikaner ist verständlich nach der langen Zeit der Unterdrückung, Entwürdigung und Gewalt. Heutzutage ist zu vernehmen, dass weisse Afrikaner resignieren und das Land verlassen, weil schädliche Vorschriften jetzt ihnen gelten und sie keine Zukunft im Land mehr sehen. Doch das Wissen und Können der weissen Afrikaner ist für den Süden Afrikas wichtig, wenn die Verbleibenden nicht zurückgeworfen werden wollen. Die Menschen sollten einen Weg des Miteinanders finden und einander vergangenes verzeihen. Manchmal scheint das heute der Fall zu sein, denn in den Städten haben wir einige befreundete weisse und schwarze Familien gesehen, vor allem in Johannisburg. Die Weissen brauchen die Schwarzen und umgekehrt ist es auch so. Wir wünschen dem Süden Afrikas viel Glück und Weisheit auf ihrem Weg.

 

Als eines wollen wir nicht vergessen zu erwähnen:
Ja, auch uns hat Afrika in den Bann gezogen.

 

Unsere Gruppe fuhr knappe 12‘000 Kilometer. Unterwegs mussten 25 Reifen dran glauben und vieles repariert werden; unter anderem unsere verschobene Achse. Wir durften viele fröhliche, würdevolle Menschen und ihre Kulturen bewundern. Sahen Armut, Verzweiflung und Zerfall, aber auch Aufschwung und Wohlstand. Wir hatten eine Unmenge Erlebnisse, bestaunten wunderschöne Landschaften in allen Farbschattierungen, unglaubliche Sonnenuntergänge, und ganz besonders eine vielfältige faszinierende Tierwelt.