Shanandoah NP, der Föhntest und das bekannte Wasserproblem. 3.4.2013

Shanandoah NP, der Föhntest und das bekannte Wasserproblem. 3.4.2013

Auch morgens kommen wir nicht weiter. Die Wasserpumpe brummt zwar, aber es kommt kein Wasser aus den Leitungen. Wir suchen Hilfe bei ALCO bei Sursee, unserer Servicefirma. Ausser 30 Dollar Kosten nichts gewesen. Sie versprechen zwar, Rücksprache bei TRUMA, dem Hersteller zu machen und uns zurückzurufen. Doch nach vergeblichem Warten fahren wir schliesslich zu unserem Ziel ab. Wir wollen keine Zeit mehr verlieren.

Nach rd. 180 km gemütlichen Geschaukels auf den US-Autobahnen erreichen wir den Shanandoah-Nationalpark. Unser GPS führt uns zu einer Adresse, doch weit und breit gibt es keinen Campground. Einige km später finden wir zwar einen romantisch aussehenden CG, doch nach der Einfahrt sehen wir vor allem Gerümpel rumliegen. Nichts wie raus. Wir konsultieren den Laptop und werden fündig. Nichts wie hin. Ein wunderschön gelegener parkartiger CP. Wir beziehen den zugewiesenen Platz und schliessen den Strom an. Nichts passiert. Der Betreiber kommt und besteht darauf, dass der Verteiler Strom liefere, unsere Geräte seien kaputt. Ich mache den Föntest. Das ist ein Test, der sich in Afrika bewährt hat. Dort waren auch viele Verteiler kaputt. Um Zeit zu sparen, sprang ich jeweils vor dem Platz mit dem Föhn beladen raus und steckte ihn in die Verteilerdose. So auch hier. Doch der Föhn ging nicht an. Der Betreiber behauptet nun, das liege an meinem Föhn. Also gehe ich mit ihm zu seinem Büro. Dort eingesteckt geht das Ding. Trotzdem bleiben wir, denn es ist schon spät. Die 4 Dollar für den Strom kassiere ich jedoch zurück. Situation am Abend:

  • Kein Stromanschluss bei Temperaturen um die 3 ° C, Tendenz fallend
  • Kein Wasser im Muli. Immerhin draussen Wasseranschluss
  • Verdreckte sanitäre Anlagen im CG.
  • Wir behelfen uns mit einer Wasserkanne im Bad des Muli, sparen Strom.
  • Lustig: Aber es gibt Wifi und deshalb hier den Bericht. lääääächel!