Sukhbaatar. Nochmals alles vom Hammel +Spezialsandpistencocktail. 2.-3.7.2015

Sukhbaatar. Nochmals alles vom Hammel +Spezialsandpistencocktail. 2.-3.7.2015

Die Mongolei fängt direkt nach der Grenze an. Dies klingt simpel, aber uns ist noch nie ein so grosser Unterschied zwischen zweier  Grenzgebiete aufgefallen, wie nach dieser. Die Landschaft ist noch weiter, wir bewegen uns nun zwischen Höhen von 1400 und 1200 m, links und rechts liegen verstreut Jurten mit Pferchen, Kühen, Schafen, Geissen, Jaks. Das ist erst der wahre Orient. Immer wieder sehen wir einen Tierköpfe oder Kadaver von Fohlen oder Hammel liegen. Später beobachten wir, wie3 Mongolen einen Hammel zubereiten: Sie nehmen das Tier von hinten her aus, wobei der Kopf und das Fell zusammenbleibt. Dann füllen sie die Knochen mit Fleischstücken dran in das Fell ein, geben Zwiebeln und heisse Steine hinein vermischen das Ganze, indem sie es hin- und herdrücken. Daraufhin wird das Ende mit einem stabilen Draht zugebunden und nochmals nach Kräften vermischt. Jetzt wird das Fell abgebrannt, bis auch die letzte Stoppel weg ist, nun wird der jetzt wurstförmige Körper mit dem dran hängenden Kopf auf ein siebartiges Gestell gelegt und von unten her gegart. Der Kopf wird später noch gekocht und gegessen. Er soll sehr gut sein. Ich durfte später noch von dem Körper kosten. Das Hammelfleisch war zäh, aber – nach ein wenig nachsalzen - trotzdem gut.