Unterwegs zum Yellowston NP. Montana. 25.-27.7.2013

Unterwegs zum Yellowston NP. Montana. 25.-27.7.2013

Morgens kredenzen unsere Gastgeber nochmals ein feines Frühstück mit Früchten, Müesli, Toast und - Überraschung von Judy - supergut gemachtes Tofu aus der Pfanne. Dann heisst es auch schon Abschied nehmen und wir zockeln los. Idaho bleibt alsbald hinter uns und wir erreichen via I-90 Montana. Östlich von Clinton finden wir den Bever Tail Hill SP, wo wir eine Nacht bleiben.

26.7.2013. Unseren nächste Nacht wollen wir im Messouri Headwaters SP verbringen. Den Platz haben wir schon bezogen, als wir merken, dass die Richtung nicht stimmt. Wegen der Hitze brauchen wir Schatten aus dem Westen. Doch nun ist es gerade umgekehrt. Des Rätsels Lösung: Der elektronische Kompass zeigt im Fahrzeug die falsche Richtung an. Leider sind alle schattigen Plätze sind belegt. Hier können wir nicht bleiben. Wir checken wieder aus, erhalten das Geld zurück und suchen weiter. Unterwegs sehen wir einen Camper am Gallatin River einen dreifachen Elektrozaun um sein Zelt ziehen. Es gibt hier also Grizzlys. Zwei weitere CG's sind belegt. Ein braunes Schild auf, das auf den nächsten CG weist. Wir biegen zum Red Cliff Nat. Forest ab. Dort sind noch zwei Plätze frei, davon einer halbschattig und direkt am Fluss. Wir nehmen natürlich diesen. Uns macht es nichts aus, dass dieser Platz nur für eine Nacht zu haben ist, denn wir wollen Morgen sowieso weiter. Das Erste, was ich mache ist, die Füsse in das saubere Wasser des Flusses zu hängen. Ahhh, tut das gut. Wir beobachten den Fluss, relaxen, lesen, brutzeln, essen Geschnetzeltes und machen zur Feier des Tages ein grosses Lagerfeuer. Wir haben Gründe zum Feiern: Erstens hat Eve, meine Tochter, hat heute ihr Physiotherapeutendiplom erhalten und zweitens hat Marcel Geburtstag. Ein super Tag!

27.7.2013. On the Road again.. Eine wunderschöne breite Flusslandschaft öffnet sich erneut. Sie könnte einem Bilderbuch entsprungen sein und verändert sich nach jeder Strassenbiegung. Reitergruppen mit breitkrempigen Hüten sind unterwegs, Wanderer schleppen schwere Rucksäcke über die Hügel und Angler mit Gummihosen bis zur Brust stehen im Fluss. Irgendwie paradiesisch. Als der Host vom Bakers Hole NF uns seinen letzten Platz on the Riverside anbietet, wir nicken heftig. Zum Fluss hin liegt viel Mule Deer-Kot auf der Erde, trotzdem sehen wir heute keinen Elch mehr (wie man die Tiere bei uns nennt). Dafür flitzen jede Menge Raubvögel, Nashornpelikane und beim Einnachten grosse Fledermäuse durch die Luft. Morgens beim Zusammenräumen nehme ich einen strengen Geruch wahr und es knackt im Gebüsch. Zu sehen ist jedoch nichts