Warntafeln vor Zunamis und Seelöwen in Bullards Beach SP. 6.-7.7.2013

Warntafeln vor Zunamis und Seelöwen in Bullards Beach SP. 6.-7.7.2013

Den Park über den Nordeingang verlassen. Fahren lange am Coquilles River entlang. Es wimmelt hier nur so von Fischern. Manche stehen im Fluss, ausgestattet mit Gummistiefelhosen bis zur Taille, andere in Sandalen am Flussufer. Ein Fischer beäugt mit dem Fernglas das Ufer, bevor er einen Angelplatz auswählt. Unsere Route führt über Roseburg. Einkauf in Mirrtle Point. Ankunft in Bullards Beach SP. Kaum da, schnappen wir unsere Räder und fahren zum Beach, wo wir erst das Light House besichtigen. Die hochbetagte Frau des Turmwächters erzählt uns, dass sie in den Wintern in Arizona wohnen im und im Sommer hier in Bullards Beach, weil es da nicht so heiss sei. Der Turmwächter erzählt oben auf dem Turm von vergangenen Zeiten, als das Light House noch wichtig war. Wir können seinen Redefluss kaum stoppen. Doch zuletzt gelingt uns doch noch ein langer Rundumblick aufs Meer, die Vereinigung des Coquilles River mit dem Pazifik, den wilden Strand mit den angeschwemmten Bäumen, den Fischern auf dem Damm. Grandios.

7.7.2013 Am nächsten Tag machen wir eine längere Wanderung der wilden, bisher absolut interessantesten Küste entlang. Wir aufpassen auf, dass uns keine Welle erwischt. Die Wellen hier sind nämlich sehr unregelmässig lang. Und prompt erwischt mich eine bis zum Hintern. Überall stehen Warntafeln. Man soll hier wegen der Zunamis dem Meer nie den Rücken zukehren. Wir klettern zwischen Felsen hindurch und befinden uns plötzlich in einer ganz anderen Küstenlandschaft. Auf Felsen unweit von uns entdecken wir eine Seelöwenkolonnie. Auf anderen Felsen sehen wir Kormorane und andere Seevögel, die dort offenbar leben.