Wyatt Earp und die Schiesserei in Tombstone. 9.5.13

Wyatt Earp und die Schiesserei in Tombstone. 9.5.13

 

Rot leuchtet der Himmel im Westen, schwarze Wolken im Osten, als wir im unwirklich scheinenden Licht mutig die legendäre Allen Street  in Tombstone entlangschreiten. Drohend stehen die drei verwegenen Gestalten in schwarzen Hüten, dunklen Anzügen und langen Mänteln in der Mitte der Strasse, ihre Revolver griffbereit. In meiner Fantasie treten ein paar verwegen aussehende Banditen aus dem Dunkel und fixieren die Drei. Unbewegt schreiten wir weiter. Seitlich noch eine Bewegung¨. Blitzschnell greife ich... zu meiner Kamera und schiesse... Sie lachen und fragen, woher wir kommen. "Ah Switzerland...". Ich erzähle in schlechtem English, was wir hier machen und dass es uns in den USA mit all den freundlichen Menschen und den unglaublichen Landschaften sehr gut gefällt. Sie wünschen uns noch eine gute Reise. ..Dann schreiten wir weiter die gefährliche Strasse entlang, immer schussbereit, die Kamera im Anschlag...

Aber jetzt doch noch was zu Tombstone, in der zu Wildwestzeiten  Silber abgebaut wurde. Der Ort kam zu seinem Namen, weil der  Besitzer seine Mine (oder sagt man Claim?) Tombston nannte, was übersetzt Grabstein heisst. Berühmt wurde die Stadt durch seine berühmten Bewohner Wyatt Earp und Doc Holliday und dem legendären Gun Fight at O.K. Corral  gegen den Clanton Clan, der einige Mal verfilmt wurde. Auch heute sieht Tombstone noch wie zu Goldgräberzeiten  aus. "The Town, too thouch to die" lebt heute hauptsächlich vom Tourismus. Wir haben in einem stilechten Wildwestsalon diniert und fühlten uns wie im Wilden Westen. Der O.K. Corral, vor dem damals die legendäre Schiesserei stattfand, steht noch heute.

Unser CP heisst übrigens Stampede RV Park.